NACHHALTIG AKTIV. | Hockey Club Davos Nachhaltigaktiv

News - NACHHALTIG AKTIV.

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Gianola

Als eines der sportlichen und gesellschaftlichen Aushängeschilder im Kanton Graubünden will sich der HCD in Zukunft verstärkt seiner Verantwortung stellen und in die Nachhaltigkeit investieren.”

HCD-CEO Marc Gianola

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Thomas Wieting

Nachhaltigkeit ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil unserer Partnerschaft. Auch auf sozialer Ebene, beispielsweise im Rahmen der Nachwuchsarbeit. Gemeinsam entwickeln wir laufend neue Projekte, um das Umfeld des HCD nachhaltiger zu gestalten.

Graubündner Kantonalbank, Thomas Wieting

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Decurtins

Sportklubs tragen eine grosse gesellschaftliche Verantwortung. Die Spieler des HCD sind Vorbilder für jung und alt. Umso wichtiger ist es, dass wir uns als Verein hinsichtlich der Nachhaltigkeit unseres Tuns Gedanken machen.”

Nico Decurtins, Nachhaltigkeitsverantwortlicher HC Davos

Nachhaltigkeit im HC Davos

Der Start in das zweite Jahrhundert des Vereinsbestehens im Jahre 2021 fiel in ein Jahrzehnt, das vielerorts als “Decade of Action” bezeichnet wird. Also in die Dekade der Handlungen. Dies bezogen auf eine Reihe von Nachhaltigkeitszielen, welche es bis 2030 zu erreichen gilt. Die von der UNO ausgerufenen 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die SDGs, adressieren verschiedene Gesellschaftsthemen wie Bildung oder Armut aber auch den Klimawandel. Der Sport trägt als wichtiger Teil des Alltags eine Verantwortung für gesellschaftliche Fragen. Und der Hockey Club Davos möchte seinen Beitrag zur Erreichung dieser Ziele leisten.

Nicht von 0 auf 100

Trotz neuer Webseite und der Formulierung von Nachhaltigkeitszielen ist es wichtig zu erwähnen, dass wir in Sachen Engagement nicht bei Null beginnen. Um abzubilden, was beim HC Davos und beim Spengler Cup schon heute getan wird in Sachen Nachhaltigkeit, haben wir 2021 eine IST-Analyse gemacht, welche bereits erfolgte soziale, ökologische und ökonomische Massnahmen aufzeigt.

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Diese Seite ist die Fortsetzung einer langen Reise, auf der sich der HC Davos seit 1921 befindet. Wir möchten mit ihr ein Exempel statuieren und anderen Sportorganisationen ein Vorbild sein. Vor allem aber möchten wir aufklären, sensibilisieren und transparent kommunizieren, was wir tun.

Uns ist bewusst, dass wir nie ein perfekt nachhaltiger Verein sein werden. Dafür bietet der Umstand, dass Reisen und Konsum zu unserem Geschäft gehören und wir tausende von Menschen mobilisieren, schon in Sachen Ökologie viele nur schwer überwindbare Hürden. Aber wir möchten mit unseren Taten und unserem Engagement beweisen, dass wir uns Gedanken machen über unser Tun und über dessen Konsequenzen.

Wir haben das Glück, verschiedene Nachhaltigkeits-Partner an unserer Seite zu wissen, welche unsere Bemühungen in den gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Dimensionen gezielt unterstützen. Dafür bedanken wir uns herzlich. Gleichzeitig hoffen wir, dass wir mit unseren bestehenden sowie neuen Partnern in Zukunft gemeinsam weitere Projekte lancieren und umsetzen können, um noch stärker unsere dreidimensionale Verantwortung wahrnehmen zu können. 

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SpC Logo mit Rand

Der Spengler Cup und die Nachhaltigkeit

Beim ältesten Eishockeyturnier der Welt – organisiert durch den HC Davos – spielt die Nachhaltigkeit offiziell seit 2016 eine Rolle. Damals wurde die erste Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt, 2021 hat man diese überarbeitet. Die auf dieser Seite dargestellten Ziele und Massnahmen beziehen sich grundsätzlich auch auf den Spengler Cup. Wo Abweichungen oder eigene Massnahmen ergriffen werden, sind diese entsprechend vermerkt.

Über die Webseite "Saubere Veranstaltung" lässt sich das Event-Profil des Spengler Cups abrufen. Dieses informiert über die getroffenen Massnahmen in den verschiedenen Themen der Nachhaltigkeit. Ausserdem können über die Seite andere Veranstaltungen zum Vergleich abgerufen werden. Auf der Spengler Cup Webseite befinden sich ebenfalls Informationen zur Thematik. Beide Seiten sind über die nachfolgenden Links abrufbar. 

SAUBERE VERANSTALTUNG SPENGLER CUP NACHHALTIGKEITS-STRATEGIE

HCD, ESG, SDG
Swiss Triple Impact
Nachhaltigkeitsbericht

HCD, ESG, SDG

Durch die Vielschichtigkeit des Themas ist es wichtig, klar zu definieren, was für den HC Davos Nachhaltigkeit bedeutet und wo Nachhaltigkeit stattfindet. Wir betrachten dabei die Bereiche Ökologie, Soziales und Wirtschaftliches/Governance (ESG). Sie bilden die übergeordnete Struktur. Zur besseren Orientierung und in Anlehnung an mittlerweile sehr verbreitete Methoden der Nachhaltigkeitskommunikation, wird auch auf die jeweiligen UNO-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) verwiesen. Die 17 SDGs gelten als wichtiger internationaler Referenzpunkt und zeigen, wie vielschichtig das Thema ist.

Grundsätzlich ist es unser Bestreben, unsere Ziele möglichst bald erreichen zu können. Damit eine stärkere Verbindlichkeit und Messbarkeit gewährleistet ist, sind aber wo möglich konkrete Jahreszahlen kommuniziert. Wichtig zu erwähnen ist, dass wir für die Erreichung gewisser Ziele auf die Unterstützung von Drittpartnern angewiesen sind. Unser Einfluss ist entsprechend nicht überall gleich gross. Hier half eine Wesentlichkeitsanalyse dabei, die finalen Kernthemen und Massnahmen zu definieren. 

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Swiss Triple Impact

Um die Bedeutsamkeit der Nachhaltigkeit in der Organisation zu unterstreichen, ist der Hockey Club Davos als erster Sportverein der Schweiz Teil des Swiss Triple Impact Programms. Dieses hilft uns, ein besseres, zukunftsfähiges Unternehmen aufzubauen, mit gleichzeitig positiver Wirkung auf Gesellschaft und Umwelt. Das Programm orientiert sich an den 17 UNO SDGs. Entsprechend sind unsere Massnahmen und Fokusbereiche auch mit den jeweiligen Zielen markiert. 

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Nachhaltigkeitsbericht

Der Inhalt dieser Seite legt zum ersten Mal die Nachhaltigkeitsbemühungen und –Ziele des HC Davos offen. Wir haben uns lange damit auseinandergesetzt, ob und nach welchem Standard wir einen allfälligen Nachhaltigkeitsbericht verfassen möchten. Während es für Events ISO-Normen wie ISO 20121 gibt, haben sich für Berichterstattungen von Unternehmungen aus der Industrie und Privatwirtschaft eine Reihe von internationalen Standards durchgesetzt. Als Beispiele können CDP (Carbon Disclosure Project), GRI (Global Reporting Initiative), SASB (Sustainability Accounting Standards Board) oder TCFD (Taskforce on Climate Related Disclosures) genannt werden. Für die Anwendung dieser Standards wäre es für uns unabdingbar gewesen, mit einem externen Partner zusammenzuarbeiten. Dies ist aufgrund der aktuell sehr angespannten finanziellen Lage aber nicht möglich, weshalb wir uns für eine eigene Form der Berichterstattung entschieden haben.

Die kommenden Abschnitte erläutern unsere Zielsetzungen in den Bereichen Soziales, Ökologisches und Ökonomisches sowie die Massnahmen, welche zur Erreichung dieser Ziele ergriffen wurden. Ebenfalls genannt werden die wichtigsten Nachhaltigkeits-Kennzahlen, an denen wir uns in den kommenden Jahren orientieren. Es bleibt unser Anspruch, in Zukunft auch offizielle Berichterstattungsrichtlinien zu befolgen und damit unsere Bemühungen zusätzlich zu bekräftigen.

Wichtig zu erwähnen ist, dass für den ökologischen Teil der Berichterstattung eng mit der gemeinnützigen Stiftung myclimate.org zusammengearbeitet wurde. Ihre Frameworks und Berechnungstools haben geholfen, die entsprechenden Erhebungen zu machen. CO2-Berechnungen müssen aus unserer Sicht vor dem Hintergrund der Glaubwürdigkeit mit unabhängigen Partnern ermittelt werden. Unsere Planung sieht die erstmalige Veröffentlichung eines CO2-Fussabdruck-Berichts für Oktober 2022 vor. 

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Soziale Massnahmen & Ziele

Ziel: Der HCD und der Spengler Cup bauen ihr Engagement in den Bereichen Nachwuchs, Wohltätigkeit und Gesellschaft messbar aus.

Nachwuchsarbeit
Gesellschaftliches Engagement & Wohltätigkeit
Schule und Ausbildung
Wichtige Kennzahlen "Soziales"

Zielsetzungen: 

  • Der HC Davos erhöht bis zur Saison 24/25 die eigene Anzahl Nachwuchsspieler von aktuell ca. 160 Spielern (Stand Saison 21/22) auf 175.
  • Bis 2024 werden professionelle Infrastrukturen geschaffen, welche die menschliche und sportliche Entwicklung der Spieler fördert. 
  • Der HCD leistet einen Beitrag zur Entwicklung des Eishockey-Sports im Kanton Graubünden.

Massnahmen zur Zielerreichung: 

  • Vertreter der Nachwuchsabteilung besuchen Kindergärten in Davos und bringen Kindergärtner*innen aufs Eis.
  • Projekte wie die GKB Hockeyschule, der Swiss Hockey Day oder «Jugend trainiert mit Spengler Cup Stars» werden weiter organisiert und unterstützt.
  • Umbau des Herbert Batliner-Hauses zu einer Wohngemeinschaft für Junior*innen mit Baustart 2022.
  • Anstellung einer Betreuungsperson für die dort wohnhaften Spieler. 
  • Ernennung eines Talent-Managers per Saison 22/23.
  • Aktives Mitwirken am Projekt “Graubünden Hockey” zur Förderung des Eishockeysports im Kanton Graubünden.
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Zielsetzungen: 

  • Erhöhung der Sichtbarkeit unserer sozialen Partnerschaften, insbesondere der langjährigen Partnerschaft mit Greenhope.
  • Durch eine Reihe von Massnahmen und Aktivitäten nimmt der Verein seine Verantwortung als Teil der Gesellschaft wahr und baut diese sowohl qualitativ als auch quantitativ aus.

Massnahmen zur Zielerreichung: 

  • Die Spieler der ersten Mannschaft nehmen regelmässig an Aufräum-Arbeiten in der Gemeinde teil und engagieren sich so für die Region.
  • Mit der Stiftung Greenhope werden regelmässig krebskranke Kinder mit ihren Familien an die HCD Heimspiele und an den Spengler Cup eingeladen. Das Greenhope Charity Game findet einmal pro Saison statt. Es gehört zu den grössten jährlich stattfindenden Veranstaltungen der Stiftung. 
  • Mitarbeiter*innen der Argo Stiftung Davos werden regelmässig an die HCD Heimspiele eingeladen.  
  • Mit der Non-Proft Organisation Social Fabric (ZH) sowie der Martin Stiftung (ZH) hat der HC Davos in der Saison 21/22 aus alten Trikots Einkaufstaschen genäht und damit Geld gesammelt für Flüchtlinge in der Ukraine. Diese Zusammenarbeiten sollen weitergehen und auf derselben Basis soll auch die Zusammenarbeit mit der Argo-Stiftung Davos ausgebaut werden. 
  • Kinder und Jugendliche profitieren an Heimspielen von vergünstigten Eintritten oder der Eintritt ist kostenlos.
  • Es gibt einen Familiensektor im Stadion. 
  • Seit vielen Jahren gilt der HC Davos als der beliebteste Eishockeyverein der Schweiz. Entsprechend wichtig ist der regelmässige Austausch mit den verschiedenen Fangruppierungen. Dieser läuft direkt über die Geschäftsführung. So kann eine direkt, konstruktive Kommunikationskultur erreicht werden. 
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Zielsetzungen: 

  • Der HC Davos gehört in Sachen Vereinbarkeit von Sport und Bildung zu den nationalen Vorreitern und kümmert sich insbesondere um die Anspruchsgruppen Schüler*innen/Jugendliche/Studierende, Aktive und Zurückgetretene.

Massnahmen zur Zielerreichung: 

  • Über die Zusammenarbeit mit lokalen Primarschulen sowie dem Sport-Gymnasium Davos werden jungen Talenten aller Altersstufen Möglichkeiten geboten, Ausbildung und Sport unter einen Hut zu bringen.
  • Die Geschäftsstelle des HC Davos bildet jährlich Lehrlinge in verschiedenen Fachrichtungen aus und bietet auch Praktikumsmöglichkeiten. Aktuell sind drei Lehrlinge tätig.
  • Student*innen der Fachhochschule Graubünden steht der HC Davos als Partner für Praxisprojekte, Gastreferate, Bachelor- oder Masterarbeiten zur Verfügung.
  • Seit 2021 ist der HC Davos Mitglied im Athletes Network, welches ehemaligen Sportlern den Start in die zweite Karriere vereinfachen möchte.
  • Bei ehemaligen Spielern, welche sich durch grosse sportliche und menschliche Verdienste ausgezeichnet haben und die Karriere beim Verein beenden, bemüht sich der HCD um einen reibungslosen Übergang in die zweite Karriere und bietet wo möglich und gewünscht auch Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten innerhalb der eigenen Organisation. 
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Anzahl Nachwuchsspieler, Stand Saison 21/22:
160

Anzahl HCD-Absolventen der Sportmittelschule Schuljahr 21/22:
5

Anzahl Lehrlinge im eigenen Betrieb Stand Juni 2022:
3

Anzahl Stiftungen/soziale Institutionen mit HCD-Zusammenarbeit:
4

Ökologische Massnahmen & Ziele

Ziel: Bis 2030 ist der HCD bezüglich Scope 1 und 2 Emissionen klima-positiv und hat den Ausstoss von Scope 3 Emissionen um 50% reduziert.*

* weitere Informationen zu Scope 1, 2, 3 unter ghgprotocol.org

Mobilität
Infrastruktur / Energie
Gastronomie
Klimafonds Davos
Wichtige Kennzahlen "Ökologisches"

Zielsetzungen:

Reduktion der direkten und indirekten Reise-Emissionen um 50% bis 2030 verglichen mit dem Referenzwert der Saison 21/22. Dabei muss beachtet werden, dass die Anzahl Flugreisen abhängig ist vom Spielplan.

Geplante Massnahmen zur Zielerreichung:

  • Verbesserte Angebote für Fans zur Anreise an die HCD-Heimspiele und an den Spengler Cup
  • Extra-Busse nach Spielende
  • Mitfahrgelegenheiten für Anreisen mit dem Auto
  • Umstellung der eigenen Fahrzeugflotte auf Elektrofahrzeuge (EV)
  • Errichtung von Ladestationen für EV in Stadionnähe
  • Verbesserung der Park-Möglichkeiten für Velos (z.B. über Veloports)
  • Möglichkeiten für Fans, ihre Anreise-Emissionen im Rahmen des Ticketkaufs zu kompensieren (Klimafonds Davos / Cause we Care)
 
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Geplante Massnahmen zur Zielerreichung:

  • Der Stadionbetrieb wird in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Davos bis 2030 über 100% selbst produzierten Strom ermöglicht.
  • Erstellung einer Emissionsanalyse für die Saison 21/22 zusammen mit myclimate zur Ermittlung von Basiswerten.
  • Aktive Zusammenarbeit mit der Gemeinde Davos hinsichtlich der Stadiondach-Sanierung.
  • Umstellung auf LED Beleuchtung in der Halle bis 2026 zur Senkung des Stromverbrauchs. 
  • Erhebung der Energie-, Öl- und Wasserverbrauchszahlen sowie eine erste CO2-Bilanzierung auch für die Geschäftsstelle des HCD durch myclimate. 
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Zielsetzungen:

  • Der Grau-Abfall wird bis 2025 um 50% reduziert (Wert pro Zuschauer, nicht absolut). Referenzwerte stammen von der Erhebung während der Saison 21/22.
  • Bis 2030 sollen die Events abfallfrei werden.
  • Die Herkunfts- und Produktionsdeklaration wird auf das gesamte Produkteangebot ausgebaut. 

Massnahmen zur Zielerreichung im Bereich Abfall/Packaging:

  • Trennung Alu-, Bio- und Grauabfall flächendeckend im Stadion umgesetzt bis zum Spengler Cup 22.
  • Erhöhung der Anzahl und häufigeres Entleeren der Gebinde, so dass im ganzen Stadion Trennmöglichkeiten bestehen. 
  • Verbesserung der Kommunikation Trennmöglichkeiten. Einsatz von Trash Heroes vor Ort zur Leitung der Zuschauer*innen. 
  • Bis 2030 ist alles, was herausgegeben wird, entweder rezyklierbar, biologisch abbaubar oder wiederverwendbar.
  • Zusammen mit der Gemeinde wird auf einen Umstieg zu Mehrwegbechern hingearbeitet. Bis spätestens 2025 soll dieser Umstieg erfolgen. Dem Umstieg geht eine Ökobilanz voran und es wird Wert auf die Ausgewogenheit sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Aspekte gelegt.  
  • Bis 2025 sind alle Verpackungen im Stadion biologisch abbaubar oder Mehrweg. Umstellung auf Naturesse-Produkte im Bereich Verpackungen, sofern es die Verfügbarkeiten zulassen.
  • Weiterführung der Zusammenarbeit mit einem Davoser Bio-Gasproduzenten zur Verwertung der Bio-Abfälle und -Verpackungen. 

Massnahmen zur Zielerreichung im Bereich Angebot:

  • Erstellung einer verbindlichen F&B Charta (Tierwohl, regionale/nationale Produktion, Biodiversität, Saisonalität) bis zur Saison 22/23. 
  • Ergänzung des Menüplans um mehr pflanzliche Optionen.
  • Einfordern von nachhaltigen Alternativen bei bestehenden Sponsoren. 
  • Möglichkeit von halben Portionen in den Stadion-Restaurants (wo möglich).
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  • Teilnahme am Klimafonds Davos und der myclimate.org Initiative "Cause We Care”, welche zusammen mit der Tourismusdestination Davos DDO sowie der Gemeinde Davos 2022 ins Leben gerufen wurde.
  • Die Teilnahme an dieser Initiative ermöglicht den Zugang zu Know-how und wissenschaftlicher Unterstützung bei der Erarbeitung einer CO2-Fussabdruck-Analyse.
  • Über das Programm erhalten Zuschauer*innen die Möglichkeit, einen Beitrag an die Nachhaltigkeitsmassnahmen des HCD zu leisten. Dies, indem sie beim Ticket-Kauf ihre Anreise finanziell kompensieren können. Der HC Davos engagiert sich über Eigenleistungen ebenfalls an diesen Massnahmen, indem er die Beiträge der Fans verdoppelt. Das Prinzip ist in der untenstehenden Graphik erklärt. 
  • Durch das Finanzierungskonstrukt besteht die Möglichkeit, Projekte umzusetzen, ohne an die finanzielle Substanz des Vereins zu gehen.
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Produzierter Solarstrom im Jahr 2021:
286'707 kWh

Stromanteil aus erneuerbaren Energien:
100%

Kg recyceltes Aluminium Saison 21/22 (11 g pro Zuschauer. Totale Zuschauerzahl 103'688):
1.141kg

Kg recyceltes PET Saison 21/22 (10.3 g pro Zuschauer):
1.071kg

Kg Bioabfall, das zu Biogas verarbeitet wurde, Saison 18/19 (55.55 g pro Zuschauer):
5.760kg

Tonnen Grauabfall Saison 21/22 (99g pro Zuschauer):  
10.3t

Anteil Match-Besucher mit ÖV (Autoanteil 48%, Rest zu Fuss oder mit Car):
6.3%

CO2-Emissionen HCD Flottenfahrzeuge (Geschäftsstelle & Reisen erste Mannschaft) Saison 21/22:
in Arbeit

Ökonomische Massnahmen & Ziele

Ziel: Der HCD schafft und bewirtschaftet bis 2023 einen Nachhaltigkeitsfonds gespiesen aus Sponsorenbeiträgen und der Teilnahme am Projekt «Klimafonds Davos 2030» (Cause We Care).

Regionale Wertschöpfung
Sponsoring und Partnerschaften
Governance / Unternehmensführung
Wichtige Kennzahlen "Wirtschaftliches"
  • Generell werden nach Möglichkeit lokale Betriebe, Sponsoren und Partner mit ihren Produkten und Dienstleistungen berücksichtigt. Uns ist ein Anliegen, hier etwas an das lokale Gewerbe zurückgeben zu können.
  • Werden Produkte oder Dienstleistungen benötigt, wird zuerst an die oben genannten Anspruchsgruppen gedacht. 
  • Spieltage und der Spengler Cup bieten Möglichkeiten für freiwilliges Engagement oder bezahlte Nebenjobs. Gerade für Davoser Mittelschüler*innen sind dies sehr attraktive Verdienstmöglichkeiten.
  • Durch die Heimspiele erfährt die lokale Gastronomie und Tourismusindustrie einen substanziellen Wertschöpfungsbeitrag. Hotel-, Restaurant- und Barbesuche, aber auch kombinierte Spiel- und Skitickets erhöhen den für die Region erwirtschafteten Umsatz.
  • Durch die Werbeplattform HC Davos bietet sich lokalen Gewerben die Möglichkeit, ihre Dienstleistungen und Produkte national bekannt zu machen.
  • Gelder, welche die Stiftung Greenhope über ihr HCD-Engagement generiert, werden zum grössten Teil in die lokale Wirtschaft refinanziert. Zum Beispiel durch das Buchen von Übernachtungen in Davoser Hotels.
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  • Der HC Davos legt Wert darauf, Sponsoren und Partner zu finden, mit denen langfristige Beziehungen aufgebaut werden können, um Effizienzverluste zu vermeiden und ressourcenschonend arbeiten zu können. Es geht nicht um die kurzfristige Einnahmenmaximierung sondern eine ausgewogene Finanzplanung. 
  • In Vertragsverlängerungs-Verhandlungen mit Haupt- und Co-Sponsoren kommen Nachhaltigkeitsthemen zur Sprache und bei konkreten Projekten werden Partner mit eingebunden, damit sie sich daran beteiligen können. 
  • Ab der Saison 23/24 sollen Sponsoring-Verträge eine freiwillige Nachhaltigkeitskomponente vorsehen. Sponsoren können 1.921% (oder 2.121%) ihres Sponsorenbeitrags in Nachhaltigkeitsprojekte investieren.
  • Bis 2030 wird mit jedem Haupt- und Co-Sponsor mindestens ein Nachhaltigkeitsprojekt umgesetzt.
  • Bis 2025 findet der HCD eine dezidierte Nachhaltigkeitspartnerin, mindestens auf Stufe Co-Sponsor.
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  • Um eine nachhaltige Unternehmensführung zu gewährleisten, werden strategische und operative Entscheidungen der Geschäftsleitung immer unter Betrachtung aller drei Säulen der Nachhaltigkeit getroffen. Letztlich spielen soziale, ökologische und wirtschaftliche Überlegungen eine Rolle.
  • Die Preisstruktur im Bereich Gastronomie, Ticketing und Merchandising wird regelmässig überprüft. Der Dialog mit unseren Partnern soll dazu führen, besser auf die Bedürfnisse der Zuschauer*innen eingehen zu können. 
  • Die Wahrnehmung des HC Davos als Arbeitgeber soll durch Kommunikationsmassnahmen verbessert werden (öffentliche Ausschreibung von Stellen, Mitarbeiterporträts zum besseren Verständnis der Aufgaben, Förderung des Team-Spirits).
  • Aufführung der Position des Nachhaltigkeitsverantwortlichen im Organigramm zur besseren Visibilität und Sensibilisierung für das Thema. 
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Dauer Partnerschaft mit Hauptsponsor GKB:
23 Jahre

Anzahl Partner/Sponsoren mit mehr als 5-jähriger Zusammenarbeit:
in Abklärung

Anteil Lieferanten aus der Region Davos:
in Abklärung

Wertschöpfung für die Region Davos durch die HCD Heimspiele und den Spengler Cup (Zahlen 2004, eine neue Erhebung wird angestrebt):
16.5 Mio CHF

Temporäre und festangestellte Mitarbeiter*innen an einem Heimspieltag des HCD:

Gastro:
58

Spielbetrieb:
14

Sicherheit:
in Abklärung

 

 

Hintergrund
Zentrale Aspekte
Zielsetzungen

Fanartikel und Teambekleidung stellen wichtige Anknüpfungspunkte für die Nachhaltigkeitsdiskussion bei einem Sportverein dar. Dies, weil sie sowohl ökologische, soziale als auch wirtschaftliche Komponenten beinhalten. Merchandising, also der Verkauf von Fanartikeln, ist für einen schweizweit beliebten Verein wie den HC Davos von grosser wirtschaftlicher Bedeutung. In der Saison 21/22 wurde hier ein Umsatz von über 690'000 CHF erwirtschaftet (in der letzten Vor-Corona-Saison sogar über 900'000 CHF). Der HCD besitzt die Vermarktungslizenzen für die Artikel, ist aber auch für deren Auswahl, Bestellung und den Verkauf verantwortlich. Hauptpartnerin im Merchandising ist die Ochsner Hockey AG. Die Teambekleidung für die erste Mannschaft, aber auch für alle Junioren-Teams, kommt von New Balance. Über diese beiden Partner werden rund 95% der eingesetzten Artikel bestellt. 

Im Bezug auf das Merchandising und die HCD-Fanartikel gibt es ein paar zentrale Punkte, welche wir besonders im Auge behalten: 

1.    Lager-Management
Angestrebt wird, dass möglichst wenige Fanartikel an Lager sind, respektive möglichst alle Fanartikel verkauft werden können. Sobald ein Produkt ausverkauft ist, machen wir uns Gedanken hinsichtlich nachhaltiger Alternativen.
2.    Interne Wiederverwertung
Was in Sachen Team-Bekleidung nicht durch die 1. Mannschaft verwendet wird, geht an den Nachwuchs respektive deren Trainer*innen.
3.    Verpackungen
Betrifft sowohl die Verpackungen der einzelnen Produkte bei Anlieferung als auch die Tüten-Situation beim Verkauf an den Endkunden. Das Ziel ist, möglichst verpackungsfrei arbeiten zu können. 
4.    Transparenz
Bezüglich der Transparenz der Lieferkette, den Produktionsbedingungen und den Informationen hinsichtlich der Inhaltsstoffe unserer Waren besteht noch Verbesserungspotenzial. Wir haben aber damit begonnen, bei unseren Partnern nach den entsprechenden Zertifikaten zu fragen.  Damit soll der soziale und ökologische Fussabdruck möglichst transparent abgebildet werden können. 
5.    Faire Preisgestaltung
Produkte werden im Fanshop in fast jeder Preiskategorie angeboten, sodass alle HCD-Fans Zugang haben zu den Produkten ihres Lieblingsteams. Die Margen sind im handelsüblichen Bereich.
6.    Upcycling alter Trikots
Trikots, welche Ende Saison übrig bleiben, sind nur sehr schwer zu verkaufen. Insbesondere für Fan-Trikots gab es bis jetzt kaum Verwendungszwecke. Sie landeten in der Regel im Abfall oder wurden gespendet. Mit einem eigenen Verwertungsprogramm für nicht mehr absetzbare Trikots soll dies nun geändert werden. Aus dem alten Trikotstoff werden lokal Einkaufstaschen hergestellt und weitere Anwendungsmöglichkeiten evaluiert.

  1. Keine Plastik-Verpackungen mehr im Fanshop bis Ende 2022/23.
  2. Aufbau einer speziell markierten Auswahl von nachhaltigen Produkten bis zum Start der Saison 2022/23.
  3. Kompletter Abbau des Lagerbestands bis Ende 2023/24.
  4. Umstellung aller Fan-Replica-Trikots auf R-PET Material bis zum Start der Saison 2023/24.
  5. Erhöhung des Anteils von Textilien aus der Nachhaltigkeitslinie von New Balance auf 50% bis Ende Saison 2024/25 gemessen am Auftragsvolumen.
  6. Ausbau der Upcycling Kollektion verglichen mit der Saison 2021/22.

Nachhaltige Meilensteine

Durch die Teilnahme am Klimafonds Davos im Rahmen der “Cause We Care” Kampagne von myclimate.org verpflichtet sich der HC Davos, auf eine Verbesserung seines CO2-Abdrucks hinzuarbeiten. Der HCD ist der erste Proficlub, der an diesem schweizweiten Programm teilnimmt. Mit dem Fonds, der sowohl aus Beiträgen des Clubs als auch seiner Zuschauer*innen gespiesen wird, werden lokale, regionale und internationale Nachhaltigkeitsprojekte unterstützt.

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Im Rahmen der Initiative "Bag of Hope" stellt der HC Davos in Zusammenarbeit mit einer Schweizer Schneiderei, die selber Flüchtlinge beschäftigt, aus nicht mehr benötigten Spiel- und Trainingstrikots Einkaufstaschen her. 10 CHF pro verkaufter Tasche gehen an die Flüchtlingshilfe im Zuge des Ukraine-Konfliktes. So können mehr als 3'000 CHF an Spenden gesammelt werden.
Das Projekt zeigt, wie soziale und ökologische Aspekte kombiniert werden können.

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Bag of Hope

Schon zum siebten Mal geht am 5. März 2022 das beliebte "Greenhope Charity Game" über die Bühne. Dank der langjährigen Partnerschaft mit der Stiftung Greenhope wird Familien von krebskranken Kindern ermöglicht, bei Heimspielen des HC Davos und des Spengler Cup dabei zu sein. So spielen beim Heimspiel des HC Davos gegen den HC Ajoie nicht nur beide Mannschaften in speziellen Charity-Game-Trikots, sondern es können auch über 170 betroffene Familien, die von der Stiftung eingeladen wurden, dem Spiel beiwohnen.

Zusätzlich wurden die Charity-Game-, sowie die grünen Greenhope-Einlauf-Trikots, die die Mannschaft während der ganzen Saison beim Warmup trug, im Nachgang versteigert. Der Erlös fliesst jeweils zu 30% in den HCD Nachwuchs und zu 70% in die Stiftung.

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Mit dem Umbau des Eisstadions hat der HC Davos 2020 ein neues Aluminium Sammelsystem eingeführt. Im Sinne der Convenience steht den Matchbesucher*innen alle 25 Meter eine separate Sammelstelle für die Entsorgung ihrer Alu-Dosen zur Verfügung. An den Getränkestationen kommt der sogenannte «Can-Cutter» zum Einsatz: Das mechanische Gerät funktioniert die Bierdose mit nur einer Handbewegung zu einem Trinkbecher um. «Es ist eine Win-Win-Situation, denn wir sparen uns dadurch Plastikbecher und die Gäste freuen sich über ein originelles Andenken, das jederzeit in der Alu-Sammlung entsorgt werden kann», so Patrick Buemi, Eventleiter des HC Davos.

Die Genossenschaft IGORA honoriert diese Leistungen und verleiht dem HCD den mit 1'000 CHF dotierten IGORA Prix-Metallrecycling 2021. Das Geld fliesst in den HCD Nachwuchs.

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Die Graubündner Kantonalbank, Hauptsponsorin seit 1999 und die Hockey Club Davos AG verlängern ihre Partnerschaft um weitere drei Jahre bis Ende Saison 2025.
Das Interesse der Graubündner Kantonalbank gilt dabei nicht allein der ersten Mannschaft des HC Davos. Neben dem Verein HCD-Nachwuchs unterstützt die Bank mit der GKB HOCKEYSCHULE auch die kantonale Nachwuchsförderung.

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Auf hcd.ch können erstmals Informationen zu den Nachhaltigkeitsbemühungen des Vereins abgerufen werden. Eine umfangreiche IST-Analyse zeigt auf, was im Verein in Sachen Nachhaltigkeit getan wird. Mit diesem Inhalt ist der HC Davos der erste Sportverein der Schweiz, der sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzt. Ein neu kreiertes Logo mit dem Slogan «NACHHALTIG AKTIV.» erhöht den Wiedererkennungswert der Bemühungen und Massnahmen.

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Eine Organisation wie der Hockey Club Davos ist das ganze Jahr über unterwegs. Sei es die 1. Mannschaft bei Auswärtsreisen im Car oder die Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle, die sich um das tägliche Geschäft kümmern. Gemeinsam mit dem Mobilitätspartner Skoda setzt der HCD deshalb ab der Saison 22/23 auf Elektrofahrzeuge des Modells Enyaq, sobald diese verfügbar sind. Aufgrund dessen wird bei der Geschäftsstelle des HC Davos eine eigene "Elektrotankstelle" installiert.

Schon im Jahr 2021 beginnen die dafür nötigen Gespräche und Einführungen mit den entsprechenden Personen. Und für den Spengler Cup 2021 sind Elektrofahrzeuge für den VIP-Shuttleservice vorgesehen. Durch die Absage des Turniers muss dieses Vorhaben aber verschoben werden.

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Um dem Trainingsalltag und dem Kraftraum zu entfliehen, nutzt der HCD wie schon die Jahre zuvor die grosse Natur rund um Davos und tut dabei gleichzeitig Gutes. Die HCD-Cracks sind gemeinsam mit den Profis der Gemeinde Davos bei der Mühle Sertig sowie unterhalb des Laret im Einsatz und helfen mit, Waldschäden, die über den Winter entstanden, zu beheben. Gemäss Andreas Kessler, Revierförster Unterschnitt der Gemeinde Davos, handelte es sich dabei um einen ganz besonderen Holzschlag, sogenanntes «Mondholz». Dieses sei wertvoller als Normalholz und werde teilweise auch für den Bau von Musikinstrumenten verwendet.

Die "HCD-Waldarbeiter" halfen so mit, die Waldabschnitte wieder in Schuss zu bringen und zwei Instrumentenbauern ihre aufgegebene Bestellung zu erfüllen.

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Das Athletes Network hilft Spitzensportlern nach Beendigung ihrer Laufbahn mit dem Übergang in den nächsten beruflichen Lebensabschnitt. Der HC Davos ist einer der ersten Eishockeyvereine des Landes, der sich am Netzwerk beteiligt.

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Mit der Juniorenförderung beim HC Davos wird ein wichtiger Grundstein gelegt, damit das kommende zweite Jahrhundert ähnlich erfolgreich sein wird wie die letzten 100 Jahre. Die zahlreichen Titel in der Vergangenheit waren nur möglich, weil eine eingeschworene Gruppe von einheimischen Spielern einen starken Kern bildete. Diese Spieler absolvierten einen Grossteil ihrer sportlichen Ausbildung im HCD-Nachwuchsförderungsprogramm.

Der Ertrag des jährlich stattfindenden HCD Golf-Event geht vollumfänglich an die HCD Hockey Academy, welche junge Spieler bedacht aufbaut und im sportlichen und schulischen Bereich finanziell unterstützt.

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Die Graubündner Kantonalbank spricht als Hauptpartnerin des HC Davos einen ausserordentlichen Betrag, mit dem gezielt Nachhaltigkeitsprojekte umgesetzt werden sollen. Die Finanzspritze hilft besonders in der angespannten Pandemie-Zeit, dieses strategisch wichtige Thema nicht aus den Augen zu verlieren.

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Mit der Teilnahme an Swiss Triple Impact schliesst sich der HC Davos als erster Sportverein der Schweiz einer Initiative an, welche gezielt ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit in Schweizer Unternehmungen auf der Basis der UN SDGs fördert.

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Wissend um die Wichtigkeit einer glaubwürdigen, holistischen und vor allem transparenten Nachhaltigkeitsstrategie entschied sich der HCD, unter Anleitung von Nico Decurtins (The Sustainability Coach GmbH) dem Thema eine Struktur und stärkeres Gewicht zu geben. Dazu wurde eine «Projektgruppe Nachhaltigkeit» ins Leben gerufen, bestehend aus HCD-Mitarbeitenden aus den Bereichen Gastronomie, Marketing, Kommunikation sowie Spengler Cup. Diese befasste sich mit den grundsätzlichen Fragen: «Wo stehen wir? Wo wollen wir hin? Wie kommen wir dahin?».

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Die Argo-Stiftung stellt für den HC Davos Schlüsselanhänger aus gebrochenen Spielerstöcken her. Ein privater Produzent erweitert diese Palette um Grillzangen und BBQ-Sets, ebenfalls hergestellt aus gebrochenen Schlägern der Spieler des HC Davos.

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Grillzangen

Das Greenhope Charity Game 2020 muss aufgrund der Pandemie bedauerlicherweise ohne Zuschauerinnen und Zuschauer stattfinden und somit leider auch ohne die betroffenen Familien, die die Stiftung zum Spiel HC Davos gegen den HC Ambri-Piotta am 28. Dezember 2020 eingeladen hätte. Die Verantwortlichen der Stiftung und des Hockey Club Davos entscheiden sich aber dennoch dafür, das Charity Game durchzuführen.
Ein besonderer Gast streift sich übrigens rund zwölf Spiele lang das Greenhope-Einlauftrikot über, welches nach der Saison ebenfalls für den guten Zweck versteigert wird: NHL-Legende Joe Thronton.

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Die UNO Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) tauchen erstmals am Spengler Cup 2019 auf. Presenting Partner UBS macht mit einer Vor-Ort-Präsentation auf die Ziel aufmerksam, verkauft das sogenannte Together Band, ein Armband, für einen guten Zweck und spannt für die Kampagne auch Spieler der ersten Mannschaft ein.

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Die HCD-Stars der Saison 2019/20 Pettru Lindgren, Andres Ambühl oder auch Dino Wieser schuften im Sommer 2019 in den Wäldern der Gemeinde Davos. Neben der Wiederherstellung des Waldes gemeinsam mit der Gemeinde Davos lernen die neuen Spieler auch gleich die Umgebung rund um Davos kennen. Zudem müssen sich die Teamkollegen gegenseitig helfen und unter die Arme greifen, was den Teamzusammenhalt fördert.

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Die 388 kW starke PV-Anlage auf dem Dach der Trainingshalle erzeugt jährlich rund 341’200 MWh/a und versorgt diese mit 66% CO2-freiem Davoser Solarstrom. Aufgrund ihrer Ausrichtung (horizontal) produziert die Anlage während der schneereichen Wintermonate allerdings keinen Strom.

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Mit der Argo Stiftung Davos unterhält der HCD auch zu einer lokalen Stiftung eine aktive Beziehung. So werden jede Saison Mitarbeiter*innen der Stiftung an die Heimspiele des HCD eingeladen. Im Gegenzug produziert die Stiftung Fan-Artikel für den eigenen Shop.

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Im Textilbereich setzt der Spengler Cup schon früh ein Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit. Bereits für die Austragung 2016 werden die Trikots der partizipierenden Teams aus recyceltem Pet hergestellt. Die Produktion findet in Tschechien statt. So sind die Trikots am Spengler Cup dank unserem Ausrüstungs- und Merchandise Partner Ochsner Hockey schon seit Jahren nachhaltig.

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Eine Arbeitsgruppe gemischt aus Vertretern des Spengler Cup OKs, Sponsoren und externen Beratern formuliert zum ersten Mal eine Nachhaltigkeitsstrategie. Sie definiert die wesentlichen Kernthemen für das Turnier und misst zum ersten Mal Datenpunkte aus dem Bereich Nachhaltigkeit. Die Strategie wird 2021 überarbeitet, basiert im Kern aber immer noch auf der Version von 2016 und ist darum ein wichtiges Referenzpapier.

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In der Saison 2015/16 bestreitet der HCD erstmals ein Charity Game zugunsten der Stiftung Greenhope. Im Anschluss an das Spiel gegen den EHC Kloten werden die extra dafür produzierten Trikots versteigert. Der Erlös aus dieser Versteigerung sowie dem Verkauf von weiteren Greenhope-Artikeln fliesst zu 70% in die Greenhope Stiftung, 30% gehen direkt in den HCD Nachwuchs. Greenhope reinvestiert dieses Geld lokal, indem es den Familien Tickets und Übernachtungen in der Region Davos zahlt. Der Präsident der Stiftung, Luca Cereghetti (im Bild), überreicht anlässlich des ersten Charity Games das spezielle Trikot an Captain Andres Ambühl.

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2013 beginnt die langjährige Partnerschaft mit der Stiftung Greenhope. Familien von krebskranken Kindern unterstützt die Stiftung finanziell und der HC Davos ermöglicht Besuche von Meisterschafts- und Spengler Cup-Spielen. 

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